Leerstände in Ortszentren sind einerseits Zeugen der Abwanderung und des Verlusts sozialer Strukturen, andererseits bieten die verwaisten Geschäftslokale Raum für kreative Ideen, die Anziehungspunkte generieren können, um das Leben im Ortskern zu stimulieren.

Im Rahmen des Kunstprojekts „LADEN/HÜTER“ bespielen vier KünstlerInnen und ArchitektInnen über den Zeitraum von zwei Monaten (Mai-Juli 2016) leer stehende Geschäftslokale in Stadt Haag. Dabei werden Impulse zur Nachnutzung generiert und alternative Verwendungsmöglichkeiten vorgeschlagen. Die Bevölkerung der Stadt Haag wird in die kreativen Prozesse mit eingebunden.

Im Kunstprojekt „LADEN/HÜTER“ reflektieren die KünstlerInnen und ArchitektInnen aus Wien die eigene Geschichte der Abwanderung aus den Bundesländern und behandeln Wünsche und Bedürfnisse an einen potentiellen Wohnort.

Projektorganisation: Isabell Kneidinger und Gerfried Hinteregger

Veranstaltungsort: Stadt Haag, leer stehende Geschäftslokale

Eröffnung: 20. Mai 2016

Projektlaufzeit: 20. Mai 2016 – 17. Juli 2016

Das Kunstprojekt „LADEN/HÜTER“ findet statt im Rahmen des „Viertelfestival NÖ – Mostviertel 2016“. Die Projektdurchführung erfolgt mit freundlicher Unterstützung der Stadtgemeinde Haag, KIM und dem Theatersommer Haag.

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